Days Gone By

Bob Moses - Days Gone By

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Der musikalische Ursprung von Bob Moses liegt im großen, hektischen New York. Von dieser Hektik ist auf dem Debütalbum von Jimmy Valance und Tom Howie nichts zu hören und nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil.

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Nicht nur die Band selbst, sondern auch der Name Bob Moses hat seinen Ursprung in der US-amerikanischen Metropole. Er ist eine Hommage an den Stadtplaner Robert Moses, der das Bild New Yorks nachhaltig prägte. Möglicherweise nahm das Duo daher auch die Inspiration für die architektonischen, sich entwickelnden Klanglandschaften der Songs.

Die reduzierte House-Musik mit Chill-Charakter ist im allgemeinen Sinn einfach elektronische Tanzmusik, im besonderen Sinn könnte man sie auch harmonisch konstruierte Traumsequenzen nennen.

Alle 12 Nummern auf "Days Gone By" gleiten auf sanften Wellen dahin. Ganz gleich ob gediegenes Up-Tempo à la "Like It Or Not" oder rockangehauchte Ballade im Stil von "Here We Are". Durch die elektronischen Klänge bahnen sich dabei immer wieder sanfte Instrumente wie Piano oder Gitarre ihren Weg.

Dass die Jungs ihren Sounds Zeit geben, sich zu entwickeln und nachzuwirken, hört man. Da kratzt der ein oder andere Track gern mal an der Sieben-Minuten-Marke oder geht sogar darüber hinaus. Bei fast jedem Song wird ausgeharrt, bis auch der letzte Ton verhallt ist. Keine Hektik. Chillax ist die Devise.

Dazu kommen die butterweichen Lines von Tom Howie, die in keinster Weise überladen wirken, in ihrer Sensibilität sogar eher noch als Bindeglied für die Songs fungieren. Ob eingefleischte/r Tanzbär/in oder überzeugte/r Sitzkönig/in, Bob Moses führt zusammen, was zusammen gehört.

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