The Homeland

The Homeland

Bobby Conn And The Glass Gypsies

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Er wäre nicht Bobby Conn, wenn seine Musik nicht diese sperrigen, zappaesken, artrockigen und Thin-Lizzy-gearteten Elemente mit sich bringen würde. Und so ist es auch diesmal.

Bei Bobby Conn fließt alles in die Musik. Da kann sich ein Song schonmal irgendwie nach Sonic Youth und gleichzeitig nach George Clinton anhören. Völlig schnurz. Zitate fließen ein und alles wird gut geschüttelt. Nein. Was dabei ensteht ist kein Abklatsch von allem. Es schüttelt ja nicht irgendwer. Es schüttelt "Robert Robert Conn". Der, der seit 1998 in den gewagtesten Kostümen und mit Tonnen von Make-Up die Bühnen entert, um ein wenig von seiner ausklingenden Jugend abzulenken. Und an Punkten, an denen andere ihren Mund schließen, um ihr „Gesamtkunstwerk“ nicht in Gefahr zu bringen, fädelt Bobby Conn gekonnt wieder ein. Als wenn diese Zeilen schon seit Ewigkeiten in den Rocklexika dieser Welt zitiert werden, eröffnet er den Song „We Come In Peace“ mit den Worten "We are your friends; we come in peace. We brought our guns to set you free. No need to run, no need to hide. We only kill our enemies; Our cause is good, our cause is just. So why mistrust our obvious success?". Musik wie ein gutes Buch. (tk)

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