Hapi Nightmares

Hapi Nightmares

Boedekka

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ende 2004 lobten wir an dieser Stelle das Deutschlanddebüt der Superstilfighter Boedekka. "The Piper, The Devil, The Poet & The Priest", eigentlich ja schon ihr zweites Album, bekommt nun mit seinem Vorgänger einen würdigen Nachfolger

Denn im Hause BB-Island ist man nicht ganz zu Unrecht der Meinung, dass das Boedekka-Debüt "Hapi Nightmares" sich nicht hinter "The Piper..." verstecken muss. Und da die Band nun schon wieder an einem dritten und dann auch an chronologisch korrekter Stelle erscheinenden Album arbeitet, sei hier ruhig noch einmal das Debüt ins Blickfeld gerückt. Schließlich weiß "Hapi Nightmares" nicht nur musikalisch zu beeindrucken, sondern auch lässig die Labelchefkarte auszuspielen. Der nicht eben anspruchslose Boy George war es, den die vier Briten vor vier Jahren ausreichend beeindruckten. Sie landeten auf seinem Label More Protein, die Popikone sang Loblieder, die Presse stimmte mit ein. Neun Mal zuckrig-klares Songwriting, flirrende Elektrosounds und fein abrupte Brüche bezaubern oft und nerven nur selten durch harmonisch einwandfreie Psychedelia-Lethargie. "The Piper, The Devil, The Poet & The Priest" ist oder war besser oder würde, Zeitstrahl ahoi, dann doch besser sein. Doch okay geht das hier allemal und das Streben nach Vollständigkeit will auch mal Erfolge feiern. Dabei recht viel Vergnügen. (sc)

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