Lifted or The Story Is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground

Bright Eyes - Lifted or The Story Is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Nach Ausflügen mit den Desaparecidos lässt Conor Oberst Rockmusik wieder Rockmusik sein. Mit etlichen Freunden und Mitmusikern hat er "Lifted" aufgenommen. Heraus kam ein unglaubliches Album - fast unwirklich schön.

Es sind große Lieder. Sicher. Sie sind großartig arrangiert, klingen mal nach Lo-Fi, mal nach Studiofeinarbeit. Sie sind mal umfangreich orchestriert, mal auf Gitarre und Stimme reduziert. Was das Album aber vollends immun gegen alle Zweifel macht, sind diese kleinen Momente, in denen Conor Oberst eine seltsame Verbindung zwischen ihm, seinen Liedern und seinem Hörer herstellt. Wenn "Lifted" mit dem achtminütigen "The Big Picture" im Auto einer Fremden beginnt, wenn sich im ausschweifenden Finale von "False Advertising" plötzlich jemand verspielt und das ganze wie zum Luftholen kurz unterbrochen wird, dann sind die Lieder noch mehr als das grandiose Zusammenspiel von Melodie, Musik, Arrangements und wunderbaren Texten. Sie wachsen weit darüber hinaus, überragen den Zuhörer und umarmen ihn. "From A Balance Beam" ist nur ein winziger Teil eines Jahrhundertwerks. Ja, jetzt schon. (sc)

Teile diesen Beitrag und like TONSPION, um keine wichtigen Musik News, Video-Premieren, exklusiven Streams oder kostenlose MP3 Downloads zu verpassen:

Ähnliche Künstler

Ähnliche News

One of my kind

One of my kind

Einstündige Doku über Conor Oberst & The Mystic Valley Band
Conor Oberst, Vordenker der Bright Eyes und Gründer von Saddle Creek Records, hat mit "One Of My Kind" eine Dokumentation über sein erstes Soloalbum und seine Begleitband The Mystic Valley Band ins Netz gestellt.
Warner Music: Ein Schritt vor und zwei zurück

Warner Music: Ein Schritt vor und zwei zurück

Warner goes Myspace und zwei Indies neue Wege
Obwohl mit der EMI im Laufe dieser Woche ein Majorlabel erneut bekräftigt hat, schon bald mit dem Verkauf DRM-freier Songs via iTunes zu starten, bleibt Warner seiner protektionistischen Linie treu. Via Myspace will das Majorlabel geschützte WMA-Files von Künstlern wie Nickelback oder P.Diddy verkaufen. Und vergrätzt sich damit die iPod-Nutzer.