Silver Cities

Silver Cities

Bruno Pronsato

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Der einstige Speed Metal Freund Steven Ford aus Seattle entdeckte noch in Jugendjahren elektronische Musik und hat mit seinem neuen Album eine dieser Tech-House Platten produziert, von denen man sich immer wieder überraschen lassen kann.

Es ist schon erstaunlich, wie deep manche Tracks trotz aller Knarzigkeit wirken können. Steven Ford aka Bruno Pronsato gelingt dies mit einer Reihe Stücke, die er auf seinem Debütalbum „Silver Cities“ bei dem US-amerikanischen Label Orac Records veröffentlicht hat. „Read_Me“ war bereits auf einer ersten 12“ zu hören, doch erst mit dem Album dürfte sich Bruno Pronsato auch in Europa einen Namen für feingliedrigen Tech-House erspielen. Neben der geraden Bassdrum zwirbeln nur wenige, aber sehr klar akzentuierte Loops von Vocals sowie Stakkato-Störgeräuschen umher, die allerdings im Gesamtsound keinerlei störende Wirkung mehr besitzen. Pronsato hält die Straightness der Tracks verschleiert und gibt ihnen damit eine weitaus intensivere Atmosphäre, die letztendlich erst auf zweiter Ebene mit der Funktionalität zusammenfällt. Damit lässt sich wahrscheinlich nur schwer ein Rave bestreiten, doch darum geht es auch nicht. „Viaje a la Luna“ steht als zweiter Track stellvertretend für das Album. (jw)

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