Ich muss gar nichts

Ich muss gar nichts

Caethe

Redaktionswertung: 
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Nach einigen Auftritten unter anderem an der Seite von Nils Koppruch (Fink) veröffentlicht Catharina „Cäthe“ Sieland mit „Ich muss gar nichts“ ihr erstes Album - das rockige Statement einer ungewöhnlichen Stimme.

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Cäthe, ein Name der nach Gelsenkirchener Barock und dem Muff der 60er Jahre klingt, aber niemals nach einer derart kraftvollen Stimme. Andererseits passt dieser Name ganz gut zu einem Album, das trotzig „Ich muss gar nichts“ behauptet, und dabei eifrig an der Entstaubung des Begriffs „Rockröhre“ arbeitet. Denn Catharina Sielands Stimme ist pure Präsenz, trotzdem nuancenreich genug, um über die kompletten zwölf Songs zu tragen, ohne sich ab zu nutzen.

Musikalisch steht Cäthe mit beiden Beinen auf einem klassischen Rockfundament. Textlich arbeitet sie sich an den kleinen und großen Sorgen des Alltags ab, spricht einem Mut zu, gibt sich mal verletzlich, mal so rotzig wie eine kleine Göre. „Ich muss gar nichts“ wirkt mit seinem unerschütterlichen Glauben an das, was Arne Zank als „Es ist einfach Rockmusik“ bezeichnet hat, ein wenig anachronistisch. Aber genau das ist es, was man manchmal braucht.

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