Zoo

Zoo

Ceremony

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mit den kurzen Prügelattacken des Debüts "Violence Violence" hat "Zoo", das vierte Ceremony-Album nicht viel gemeinsam. Dafür liefern Ceremony darauf ein deutliches PunkROCKbrett in bester 1-2-3-4-GO!-Manier ab.

Haben den Jungs aus San Francisco auf ihrem Debüt noch teilweise 15 Sekunden für ihr Hardcore/Punk-Geknüppel gereicht, lassen es Ceremony zuletzt ein wenig gemäßigter angehen. Mit "Zoo" bewegt sich das Quintett weiter in Richtung Garage, Indie und Punkrock, und veröffentlicht erstmalig bei Matador Records. Richtig gemütlich lassen es die Jungs dennoch nicht werden, dafür haben sich zu viel Wut im Bauch.

Ceremony hauen immer noch rotzig angepisst drauf und bitten auch mit "Zoo" zum kräftigen Pogo. Mit aggressivem wie leiernderm Gesang, scheppernden Drums, schrabbelligen Gitarren und bollerndern Bass, knacken die Jungs mittlerweile auch mal die Vier-Minuten-Marke mit ihren Songs, die in bester Manier an den Sound von Garagen- und Punkbands der späten 70er und frühen 80er anknüpfen. Staubig klingt hier allerdings nichts. Denn Ceremony stellen mit "Zoo" klar, dass das Ganze auch 30 Jahre später immer noch kräftig in den Arsch tritt. Lederjacke an und ab dafür.

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