Champagner Gloystein

Champagner Gloystein - Champagner Gloystein

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Eine bemerkenswerte Entdeckung verbirgt sich hinter dem glamourös anmutendem Pseudonym. Das norddeutsche Quartett mit klassischer Bandbesetzung entstand 2003 aus dem Elektropunk-Konstrukt Karoshi und präsentiert nun anspruchsvolle Gitarrenpower.

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Die Erklärung zu der Wahl des Bandnamens steht leider noch aus, doch sollte man sich nicht irreführen lassen. Mit blubbernder Schickeria haben diese Töne ebenso wenig gemein wie mit elitären Nadelstreifen. Manche nennen es No Wave, andere die intelligente Fortsetzung eines durchstrukturierten Elektropunks. Für den Track der „Moderaten Ekstase“ holen die vier ein gehöriges Energiepotential aus ihren Instrumenten und verzichten dabei (scheinbar) ganz bewusst auf Worte. Denn die peitschenden Akkorde und melodiösen Pausen ergänzen sich - auch ohne Erklärung - nahtlos und zeichnen einen spannenden Wechsel zwischen vollem Volumen und erholsameren Seitenpfaden ab. Was die Herren Elmar Günther (Gesang, Gitarre), Stefan Marter (Bass), Jan Gloystein (Gitarre) und Roman Vehlken (Schlagzeug) da an Interpretation vorlegen, ist nicht nur vielschichtig und musikalisch versiert eingespielt, sondern kann enorm mitreißen. Dass da eine freundschaftliche Verknüpfung zu Fidel Bastro und Ilse Lau besteht, wundert auch keinesfalls. (jk)

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