5:55

5:55

Charlotte Gainsbourg

Redaktionswertung: 
schlimm
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ordentlich
gut
sehr gut

Dieser Name verpflichtet. Charlotte Gainsbourg, das Mensch gewordene Ergebnis des "Je t`aime..." zwischen Serge Gainsbourg und Jane Birkin ist auch musikalisch gesehen die Frucht ihrer Eltern.

Bereits im zarten Alter von 13 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Platte mit Songs ihres Vaters. Auch heute, über 20 Jahre später, ist das Erbe des legendären französischen Chansonniers unüberhörbar. Gleichzeitig erinnert ihre hauchzarte Stimme und die englischen Texte wiederum an Jane Birkin. Aber Charlotte Gainsbourg steht als Schauspielerin längst auf eigenen Beinen und war in zahlreichen großen Rollen zu sehen, zuletzt in Michel Gondrys "The Science of Sleep". Musikalisch hat sie sich in den letzten Jahren aufgrund ihrer zahlreichen Filmprojekte auf wenige Gastauftritte, etwa auf Madonnas "What It Feels Like For A Girl" oder bei Badly Drawn Boy beschränkt. Im vergangenen Jahr erschien nun ihr zweites Album "5:55", für das ihr unter anderem Jean-Benoît Dunckel und Nicolas Godin von Air, Jarvis Cocker und Neil Hannon von The Divine Comedy Lieder auf den Leib geschrieben haben. Allesamt Künstler, die nicht unwesentlich vom großen Serge Gainsbourg beeinflusst wurden. Für Freunde federleichter, verträumter Popmusik eine wunderbare Platte, mit der man sogar morgens um 5 Uhr 55 gerne aufstehen wird, um sich den Sonnenaufgang anzuschauen. Denn von dieser unwirklichen Zeit am Ende der Nacht handeln die Songs des Albums. Traumhaft. (ur) Achtung: Am Ende des Promo-MP3s kommt ein kurzer Werbespruch. Dieser kann mit Software wie MP3DirectCut einfach entfernt werden (siehe unter "Links").

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