Built on Glass

Built on Glass

Chet Faker

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Es ist heutzutage fast unmöglich, Musik bestimmten Genres zuzuordnen. Auch Chet Faker bedient sich aus der gesamten Musikgeschichte und bastelt sich dabei seine eigene Schublade, auf die er "Future Beat/Modern Soul" schreibt.

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Der ferne Kontinent Australien hat eine nicht allzugroße eigene Musiktradition. Stattdessen behelfen sich viele australische Künstler, in dem sie Musik verschiedener Epochen und Genres zusammen führen und zu etwas Eigenem machen. Bands wie Cut Copy, The Presets oder Flume arbeiten so. Und auch Chet Faker lässt sich nicht so einfach einordnen. Sein souliger, warmer Gesang trifft auf unterkühlte elektronische Beats. Und aus diesem Gegensatz entsteht der besondere Reiz seiner Musik.

Entdeckt hat Faker diese Spielweise nach einer durchzechten Nacht, als er den Song "No Diggity" zu ein paar Beats coverte und kurzerhand ins Netz stellte. Obwohl der 25-jährige Rauschebart den Song nicht besonders mochte, brachte er ihm viel Beachtung und seinen ersten Plattenvertrag.

Anders als viele anderen Musiker verlangt Faker gar nicht so viel Aufmerksamkeit für seine Musik, sondern dass man sie als Hintergrundbeschallung im Alltag hört. Schließlich solle Musik nicht aufdringlich sein und nerven, sondern sich harmonisch ins Leben einfügen. Und das hat er mit seinem neuen Album "Built On Glass" perfekt umgesetzt: es eignet sich für alle Tages- und Nachtzeiten und fürs Wohnzimmer oder fürs Büro genauso gut wie fürs Schlafzimmer.

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