Scream

Scream

Chris Cornell

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Chris Cornell hat sein Schicksal in die magischen Hände von Timbaland gelegt, der die Produktion von "Scream" übernommen hat. In dieser Konstellation, so Cornells Kalkül, müsste ihm doch endlich der lange verwehrte Erfolg als Solokünstler gelingen.

"Was hat dich bloß so ruiniert?" - Chris Cornell, Held jugendlicher Grunge-Tage, demontiert sich mit seinem neuen Album "Scream" selbst und man fragt sich, was ist zwischen "Jesus Christ Pose" und "Scream" nur passiert?  Nachdem man schon seinen Bond-Song zu einem der schlechtesten aller Zeiten erklärt hat, sucht der ehemalige Soundgarden-, Temple Of The Dog- und Audioslave-Sänger dringend nach einem Befreiungsschlag.

Fraglich, ob der mit "Scream" gelingt. Es entbehrt nämlich nicht einer gewissen Komik, wenn Cornell "That bitch ain´t a part of me" singt und dazu ein Beat aus den Boxen plätschert, den man genau so auch auf dem letzten Nelly Furtado-Album finden kann und der den markigen Rocksänger fast schon kastriert erscheinen lässt. Wer jetzt noch lachen kann, der dürfte sich bei Brick Bandits Billo-House-Remix richtig flach legen, alle anderen sollten lieber "Jesus Christ Pose" hören und ein paar Tränen vergießen.

Florian Schneider / Tonspion.de

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