Surf Boundaries

Surf Boundaries

Christopher Willits

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Electronica mit einer Gitarre – Christopher Willits arbeitet an einer Vielzahl verschiedener Projekte, für sein neues Solo-Album begibt sich der US-Amerikaner auf eine Gratwanderung zwischen analogen und digitalen Sounds.

Dass dabei eine Sonderform von Electronica entsteht, ist wohl den vielseitigen Aktivitäten des in San Francisco lebenden Musikers zu verdanken. Mit Kid606, Matmos und Brad Laner arbeitete Christopher Willits zusammen. Er veröffentlichte auf den Labels 12k, Sub Rosa und Plop. All die Erfahrung scheint dem neuen Album „Surf Boundaries“ inne zu wohnen. Seine Gitarren-Spuren hat er mit engelhaften Gesängen und elektronischen Sounds verschmolzen – die zwölf Stücke gewinnen eine epische Weite und tendieren sowohl in Richtung Post-Rock als auch hin zu klassischer Electronica-Verträumtheit. Obwohl das Album von der Auseinandersetzung mit einer gebrochenen Beziehung beeinflusst ist, verliert es sich nicht im Trübsinn und Mitleid. Stattdessen klingen Tracks „Yellow Spring“ lebensbejahend, und trotz der musikalischen Ausgedehntheit kompakt und homogen. Christopher Willits zeigt mit „Surf Boundaries“ das Electronica nicht am Ende ist, bzw. nach dem Minimal-Hype ein überaus angenehmer Rückzugsort in eine neue Innerlichkeit werden könnte. (jw)

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