Business Casual

Business Casual

Chromeo

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Patrick Gemayel und David Macklovitch punkten auf ihrem dritten Album mit einer vollen Ladung Cheesyness: Disco-Funk und 80s Referenzen Galore - und das (fast) vollkommen ironiefrei.

Chromeos Strategie - verzerrte Stimmen, tanzende Synthies und inszenierte Coolness - geht auch auf ihrem dritten Album "Business Casual" voll auf. Stilistisch liegen ihre Stücke zwar oft dicht beieinander, jeder Song zeichnet sich aber dadurch aus, dass er über einen Hook verfügt Track, den man so schnell nicht wieder los wird.

Was auf den ersten Blick vielleicht etwas albern wirkt, hat auf den zweiten Klick mehr Substanz. Denn ausschließlich ironisch sind Chromeo nicht zu werten, dafür ist die 80ties-Imitation des Duos zu stimmig und technisch zu perfekt und trotzdem niemals krampfig. 

Für Chromeos Sound mitverantwortlich ist Produzent Phillippe Zdar (Cassius), der schon den Songs von Phoenix veredelte und derzeit für das neue Werk von The Rapture am Mischpult sitzt. Er hat dem Duo die Extraportion Funk beigemischt, die dem Vorgänger noch abging. So ist "Business Casual" genau das, was der Titel verspricht: eine ernsthafte Verbeugung vor 80er Jahre-Synthie-Pop, zu der man auch in Klamotten aus dem Jahr 2010 tanzen kann.

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