Songs About Dancing and Drugs

Circlesquare - Songs About Dancing and Drugs

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"Songs about Dancing and Drugs", Jeremy Shaw legt nur beim Titel seines zweiten Albums Understatement an den Tag. In acht Tracks entwirft er seine ganz eigene Vision elektronischer Popmusik zwischen Pathos, Experiment und Endzeitstimmung.

Die Versuche, den Singer-/Songwriter auch in der elektronischen Musik einzuführen, haben in letzter Zeit zu einigen beeindruckenden Alben geführt. Von Apparat bis Raz Ohara, um nur zwei zu nennen, reicht die Liste derer, die den Song mit dem Track vermählen und Vocals für essentiell erachten. Jeremy Shaw treibt das Spiel allerdings noch ein bisschen weiter.

Hier wird der Break zum Stilmittel erklärt, doch verspricht er nicht die Erlösung wie auf dem Dancefloor. Shaw nutzt den Break, um den Abgrund noch weiter aufklaffen zu lassen, in den einen seine düsteren Songs eh schon ziehen. Die "Songs about Dancing and Drugs" sind opulent und haben sich doch allem Überflüssigen entledigt.

Knöchern klappern die Handclaps, wüst klirren die Gitarren, hohl dröhnen die Drums und Shaws Stimme saugt wie ein schwarzes Loch alle Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels ein. Verstörend und düster fasziniert "Songs about Dncing and Drugs" auf ähnliche Weise wie ein David Lynch-Film. Glaubt man dem Myspace-Profil von Circlesquare, ist der Meister der filmischen Extreme einer der wichtigsten Einflüsse für Shaw.

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