Robbers And Cowards

Robbers And Cowards

Cold War Kids

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das nächste dicke Ding des Indierocks soll aller Wahrscheinlichkeit aus Kalifornien kommen. Medial wird man schon bestens auf die Cold War Kids vorbereitet - und wenn man ihrer Musik dann noch eine Chance gibt, wird jene Wahrscheinlichkeit immer größer.

Arcade Fire, Clap Your Hands Say Yeah und The White Stripes werden von den Spatzen auf den Dächern im gleichen Atemzug gepfiffen, in dem sie Cold War Kids zwitschern. In Sachen „Next Big Thing“ brodelt die Gerüchteküche eben am schnellsten im Zuge des geballten Namedroppings. Manchmal geht das aber auch ohne die großen Namen: Cold War Kids spielen nämlich ganz herrlich freimütigen und luftigen Indierock mit ganz viel Popappeal. Schlichtweg umwerfend ist die eindringliche, markante und wunderschöne Stimme des Sängers Nathan Willet. Punkt. Der hier zu hörende Song „Saint John“ ist eine Liveversion aus dem Radio. Zu empfehlen ist die bereits Anfang 2006 erschienenen „Up In Rags“-EP und das aktuelle Album „Robber & Cowards“, einem in erster Linie aus mehreren EPs zusammengesetzten Album, das bei Downtown Recordings (die betreuen bereits solche Kaliber wie Gnarls Barkley, Eagles Of Death Metal und Art Brut!!!) in den USA erschien. Für Europa hat sich V2 das Quartett erstmal geschnappt und veröffentlicht vorerst die EP “We Used To Vacation“ und nun den überzeugenden Longplayer. Die eingangs beschriebene Wahrscheinlichkeit grenzt also langsam an Sicherheit. (bb)

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