Outer South

Outer South

Conor Oberst

Redaktionswertung: 
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gut
sehr gut

Aus dem Jungspund Oberst, der mit seinen Bright Eyes vor Jahren das Indiepublikum begeisterte und berührte, ist ein erwachsener Herr geworden. Man höre und lausche ihm und seiner Ex-Backingband.

Erst im letzten Jahr hatte Conor Oberst mit seiner Mystc Valley Band ein Album veröffentlicht. Dies selbstbetitelte Werk lief noch unter seinem holden Namen. Nun hat er sich entschieden, die Band für ihre Mitarbeit zu honorieren und nimmt sie mit in den Namen seines vermeintlichen Soloprojektes auf: Conor Oberst & The Mystic Valley Band.

Bereits auf dem vorigen Album schwelgten die Mannen im Folk, Pop und Singer/Songwritertum. Diesen Weg verfolgen sie nun konsequent weiter. Sauber spielen sich Oberst und seine Kumpanen durch die countryesquen Bequemlichkeiten und meiden jede Indie-Aufregung. Mit Bright Eyes hat das nichts mehr zu tun, das geht laut böser Zungen Richtung Schlagerparade. Aber auch ein verschüchterter Junge mit Herzschmerz ist nunmal irgendwann erwachsen und mit sich und der Welt im Reinen. So hört es sich zumindest an.

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