Slappers

Slappers

Dani Siciliano

Redaktionswertung: 
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gut
sehr gut

Dani Siciliano hält seit Jahren ihre mondäne Stimme für den Luxus-House Matthew Herberts hin. Auf ihrem zweiten Solo-Album sampelt sie wie ihr Noch-Ehemann - die Scheidung ist eingereicht - alles, was ihr gefällt.

Zum Beispiel die Ringe einer konservativen Jugendbewegung in den USA. "True Love Waits" heißt die von bibeltreuen Organisationen kräftig unterstützte Kampagne. Sie soll High School Kids und College-Studenten zu einem Leben verhelfen, das Gott gefällt. Und diesen Gott stellen sich die "True Love Waits"-Anhänger ziemlich lustfeindlich vor: erst nach der Heirat soll man Sex haben, pardon, den Geschlecktsakt vollziehen. Als Symbol dienen der "True Love Waits"-Bewegung unter anderem diverse Ringe mit Motto-Gravur. Mit diesem Schmuck macht Dani Siciliano nun Musik. Für das Rhythmus-Gerüst von "They Can Wait" hat sie "True Love Waits"-Ringe gesampelt. Ein pausbäckiger Bass und vorbeihuschende Synthie-Pünktchen machen den relaxten Offbeat-Song komplett. Überhaupt hat die Sängerin mit ihrem zweiten Album “Slappers“ eine so entspannte wie spielfreudige Songsammlung hingekriegt. Sie erscheint am ersten September. Und wie urteilt Siciliano in dem Song über die "True Love Waits"- Bewegung? "Fool" heißt es an den einzigen Stellen, an denen sie mal etwas lauter wird.(cb)

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