Rock and Roll Is Black And Blue

Rock and Roll Is Black And Blue

Danko Jones

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

„You wanna know what Rock’n’Roll is all about?“  Bitteschön: Danko Jones lassen es mit ihrem neuen Album „Rock And Roll Is Black And Blue“ so richtig krachen und zeigen allen Nachahmungstätern den angeschwollenen Stinkefinger. 

Zwei Jahre lang tüftelten Kickass-Maestro Danko Jones und seine beiden Mitstreiter John Calabrese (Bass) und Drum-Neuzugang Atom Willard an einem ehrwürdigen Nachfolger des Rock’n’Roll-Bastards „Below The Belt“: „Wir wollten nichts anderes, als den unbändigen Vibe dieser Scheibe fortzuführen“, so der Kanadier. Mit „Rock And Roll Is Black And Blue“ können sich die drei Protagonisten anerkennend auf die Schultern klopfen, denn die insgesamt dreizehn neuen Songs haben mehr Feuer im Allerwertesten, als ein Eichhörnchen mit ADHS.

 

Dreckige Garage-Blues-Bulldozer à la „Get Up“, „Just A Beautiful Day“ oder “Conceited” fressen sich mit archaischen Riffs und Fast Forward-Rhythmik in Mark und Bein und laden alle Trittbrettfahrer zu einer Basis-Nachhilfestunde ein, die es wahrlich in sich hat. Da ist sie wieder: diese ungezügelte und rohe Geradeaus-Attitüde im Stile von „I’m Alive And On Fire“ und „Born A Lion“, die Danko Jones einst zum Testosteron-König des Hartholz-Genres werden ließ. The King is back! Wo bleibt der rote Teppich?

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