Horehound

Horehound

The Dead Weather

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein Album, das bereits vor dem erstgehörten Ton für Lobeshymne sorgt, weil allein die Zusammensetzung der Band schon knallt: The White Stripes, The Kills, The Raconteurs und Queens Of The Stone Age. Ein klarer Fall von Supergroup.

Mit Gerausche und Geklapper beginnt dieser illustre Kreis sein Debütalbum. Und die Spannung steigt rapide, bis die Sticks dann gemächlich einzählen, um den Startschuss für die aufgerissenen Amps, das scheppernde Schlagzeug und die röhrenden Stimmen zu geben. The Dead Weather wurde von Jack White ins Leben gerufen, der neben seiner ständigen Produzententätigkeit, der jüngsten Bond'schen Liaison mit Alicia Keys und seinen Bands The White Stripes und The Raconteurs scheinbar noch immer nicht richtig ausgelastet ist.

Gemeinsam mit The Kills-Sängerin Alison Mosshart, dem Queens Of The Stone Age-Gitarristen Dean Fertita und The Raconteurs-Kollegen Jack Lawrence hat White ein Album gemacht, das ungeachtet aller großen Namen eines verspricht: Rock! Das Quartett bringt Lärm und Verzerrung auf den Punkt, kann mit Lautstärke umgehen und weiß, was Indierock braucht, wenn er heute aufgehen soll: Keine Schnörkel, dafür aber Beständigkeit in der Retrospektive. Auf diesem Wege knallt es auf "Horehound" an jeder Ecke und Kante, so dass bereits nach den erstgehörten Tönen klar wird: Namen sind nicht immer bloß Schall und Rauch, sondern halten hin und wieder auch das, was sie versprechen. Klarer Fall.

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