Sea Of Cowards

Sea Of Cowards

The Dead Weather

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Vor gar nicht allzu langer Zeit machte die Nachricht die Runde, dass sich eine neue Supergroup um Jack White formiert hätte. The Dead Weather nannte sie sich, ein Retrorock-Debüt folgte auf dem Fuße und ehe man all das verdauen konnte, schiebt diese Band schon ein zweites Album nach. Fleißig, fleißíg.

Download & Stream: 

Es ist wahrlich beachtlich, was für einen Output diese Band und allen voran Cheffe und Tausendsassa Jack White an den Tag legen. "Horehound", das Debüt der erst im letzten Jahr frisch formierten Band großer Namen, schlug in der Gemeinde der schnörkelos und trocken rockenden Gitarrenmusik im Stile der 1970er Jahre ein wie eine Bombe. Anstatt die anschließende Tour zu diesem Debüt in vollen Zügen zu genießen, nutzen die Herren und die Dame die Off-Days, um in Jack Whites "Third Man Studio" das Nachfolgewerk auf Band zu bringen.

Und so, wie die Band kürzlich ihr neues Werk live und in kompletter Länge via Livestream im Netz präsentierte, so klingt das Ergebnis nun auch auf Tonträger. "Sea Of Cowards" schlägt ein weiteres Mal in diese Kerbe, die der White Stripes-Jack mit Sängerin Alison Mosshart (The Kills), Jack Lawrence (The Raconteurs) und Dean Fertita (Queens Of The Stone Age) im ersten Durchgang bereits eindeutig markiert hatten. Elf Songs, die scheppern, schreien und sich nahtlos an den Vorgänger anpassen, mit der kleinen Ausnahme, dass sich die neuen Songs hin und wieder etwas in Spielereien verlaufen und den gewohnt knackigen Fokus an einigen Stellen vermissen lassen. Aber das sind Peanuts.

Während das Debüt noch auf Sony erschien, wird der Nachfolger nun bei Warner am 21. Mai veröffentlicht. Fröhliches Major-Hopping einer retrorockenden Supergroup also. Fortsetzung folgt - und zwar gewiss ganz bald.

Ähnliche Künstler