No Cities Left

No Cities Left

The Dears

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ist das die neue Single von Morrissey? Oder doch eine weiteres Projekt von Damon Albarn? Klingt jedenfalls verdammt danach, sind aber The Dears aus Kanada.

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"We Can Have It“ ist nicht das einzige Stück auf „No cities left“, das Vergleiche mit dem Britpop der alten Schule über sich ergehen lassen muss. The Smiths werden ja bekanntlich als Referenz für jede zweite Band aus England missbraucht, aber im Falle der Dears ist das dann auch wirklich mal berechtigt. Globalisierung mal anders: zwar kommen The Dears aus Kanada, doch auf Songs wie „Warm and sunny days“ oder „Lost in the plot“ klingen The Dears in der Tat very british. Hinter den Dears steckt maßgeblich Murray A. Lightburn, der den Sound der Band eben nicht nur durch seine markante Stimme prägt und es sicherlich leid ist, da ständig mit dem ein oder anderen Britpop-Idol verglichen zu werden. Vielmehr hat Lightburn auch sämtliche Songs auf „No cities left“ geschrieben und arrangiert. Und das ist ihm wirklich gut gelungen. So gut, dass die Songs der Dears nicht nur als Verbeugung vor dem klassischen Britpop verstanden werden dürfen, sondern ihren Esprit auch ohne die Verweise auf die einschlägigen Referenzen entfalten. Trotzdem: Schubladendenken erleichtert manchmal die Auswahl. Darum dürfen The Dears auch guten Gewissens als vielleicht britischste Band Kanadas bezeichnet werden. (js)

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