Manhattanhenge

Manhattanhenge

Debbie Clarke

Redaktionswertung: 
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Klassisch ausgebildete Sängerin trifft Star-Produzenten, so lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Debbie Clarke und Tony Visconti, dem kongenialen Partner von David Bowie, zusammenfassen. Dass „Manhattanhenge“ trotzdem ganz anders klingt als vermutet, liegt vor allem an Debbie Clarke.

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Debbie Clarkes Debütalbum „Manhattanhenge“ ist ein Treffen der Generationen. Auf der einen Seite die an der Royal Academy of Music ausgebildete Clarke, aufgewachsen im Niemandsland an der Grenze zu Wales. Auf der anderen Seite Tony Visconti, ebenso große Legende wie Genie als Produzent, der maßgeblich David Bowies Sound formte, mit T.Rex arbeitete und Thin Lizzy produzierte. Ihre Zusammenarbeit klingt wie das Ergebnis eines Märchens. Visconti-Fan Debbie Clarke schreibt eine Email an Visconti, hängt einige Songskizzen an und hat 15 Minuten später eine Zusage auf dem Schreibtisch.

Man merkt „Manhattanhenge“ die kundige Hand von Visconti an, der Clarkes einfache Gospels und Folksongs üppig, aber nie überladen auskleidet. Dass „Manhattanhenge“ manchmal trotzdem etwas barock wirkt, liegt an Debbie Clarkes klassisch geschultem Organ, dessen Stimmgewalt und Umfang sie zumeist ganz in den Dienst am Song stellt. Als wären sich beide Beteiligten dieser Tatsache bewusst, setzt Visconti in „Lay Down“, das es als Free-Download gibt, augenzwinkernd ein Cembalo ein - ein ziemlich smarter und dazu hochsympathischer Move.

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