Schecter

Schecter

Der Tante Renate

Redaktionswertung: 
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ordentlich
gut
sehr gut

Mit Synthesizer und Gitarre auf dem Weg in die Micromusic-Herzen. Der Tante Renate kann mehr als sein komischer Name vielleicht andeutet: Casio-Rock oder die Grundlage für kommende Karaoke-Abende.

Norman Kolodziej aka Der Tante Renate hat vor einigen Jahren ein Kleinstlabel mit dem schwungvollen Namen Cobretti gegründet. Seine erste EP „Schecter“ ist allerdings auf dem befreundeten Label Audiolith Records veröffentlicht worden. Die sechs Stücke sind instrumental und vielleicht der erste Versuch, aus der Casio-Verspieltheit so etwas wie eine Songernsthaftigkeit herauszuholen. Im Song-Refrain-Schema bauen sich kleine Electro-Rockperlen auf, die mit honigsüßen Melodien verzaubern wollen. Erstaunlicherweise rückt die Gitarre immer wieder weit hervor und ist durchaus in eine Heavy-Metal-Vorstufe eingestellt. Anfangs mag dies befremdlich und zu spleenig klingen, doch letztendlich sind es tatsächlich die Melodien, welche einen stark bewölkten Tag retten können. „Juli“ kommt ohne Gitarre aus, repräsentiert den Sound von Der Tante Renate dennoch vortrefflich. (jw)

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