Splitter

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Der Tante Renate

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Norman Kolodziej gilt als ein ruhiger und bescheidener Mann. Unter seinem Pseudonym hat er dazu selbst einen Gegenentwurf konzipiert: offensiver Rave und lauter Alarm - aber mit Stil und Gefühl.

Was Tante Norman da in seinem Keller zusammenschraubt, ist wirklich bewegend. Also im Sinne von: Tanzen. Das hat den mittlerweile arg zu Tode gepitchten Namen Rave auch noch verdient. Jedes Ding voll auf die zwölf. Manchmal setzt er dabei ziemlich auf billige Effekte, liegt seinen Tracks doch eine berechnbare Dramaturgie zugrunde - aber dennoch: es funktioniert immer wieder. Und man hört es wie bei dem an dieser Stelle vorgestellten "Trapped" geradezu heraus wie liebevoll er sich seine Stücke zurecht bastelt. Noch eine Snare hier, ein bisschen mehr Hall dort. Wenn gar nichts mehr hilft: Bassdrum volles Brett.

Auch als ein Teil von Bratze hat Der Tante Renate zudem noch eine ganz besondere Fähigkeit. Nämlich enorme Live-Qualität. Er würde sogar Omis Wohnzimmer rocken bis sich die Blümchen-Tapete kräuselt. Und wer das alles nicht glaubt, der überzeuge sich bitte selbst. Der Mann ist im März auf ausgiebiger Tour.

Jan Schimmang / tonspion.de

 

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