Fluidum

Fluidum

Die Nerven

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Kurz vor Jahresende hauen einem Die Nerven noch einmal kräftig in die Magengegend. "Fluidum" nennt sich das starke Debütalbum, das einen mit seinem kantigen Noise-Rock niederschmetternd aufmuntert.

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Mit der schrottig schönen Interpretation von Lana Del Rey's "Summertime Sadness", haben Die Nerven erste Aufmerksamkeit in diesem Jahr genossen, und werden auch in nächster Zeit für Gesprächsstoff sorgen. Der Grund dafür nennt sich "Fluidum", das Debütalbum der drei Stuttgarter, die mit This Charming Man (Messer, Kadavar) und Fin Du Monde (Herpes) zwei passende Labels für ihre Songs gefunden haben.



Die Nerven - Sommerzeit Traurigkeit

"Fluidum" zerrt und fordert kompromisslos mit kantigem Noiserock, wütendem Post-Punk und Industrial-Anleihen, sich wiederholenden Zeilen und Riffs, um zu verinnerlichen. "Wieso soll ich schwimmen, wenn ich auch treiben kann" heißt es in "Der letzte Tanzende". Orientierungslosigkeit als Sujet, vertont mit schnoddriger Arroganz. Das Trio haut dort hin, wo es weh tut. "Fluidum" ist unbequem, gleichgültig unterkühlt und angetrieben von mechanischer Leidenschaft. Die Nerven sind völlig kaputt. Und das ist auch gut so.


Die Nerven live 2013, präsentiert von Tonspion:

04.03.2013 Wiesbaden - Kreativfabrik
05.03.2013 Nürnberg - Stereo
28.03.2013 München - Cafe Kult
02.04.2013 Aachen - AZ
03.04.2013 Hamburg - Golden Pudel Club
04.04.2013 Chemnitz - Atomino
05.04.2013 Berlin, Naherholung Sternchen
06.04.2013 Solingen, Waldmeister e.V.
27.04.2013 Stuttgart, Self Service Open Art Space
 

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