Die Supererbin - Fuckin' Dunkel (feat. Moses Schneider)

Die Supererbin veröffentlicht zusammen mit Moses Schneider ihre neue Single "Fuckin' Dunkel"

Die Supererbin veröffentlicht ihre neue Single „Fuckin’ Dunkel“, die in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Moses Schneider entstanden ist. 

Die Supererbin traf Moses Schneider vor dessen Lieblingsbar in Kreuzberg und drückte ihm nach einigen Snacks und Bier einen Demo-Stick in die Hand. Wider Erwarten meldete er sich nur wenige Tage später und sie begannen, an gemeinsamen Songs zu arbeiten. Der erste fertige Track der beiden nennt sich „Fuckin‘ Dunkel“. Ein Song für all diejenigen, die sich nach einem gefühlt ewig andauernden, grauen Winter verloren fühlen, aber auch die Kälte und Dunkelheit gewohnt sind – und das nicht aus klimatischer Hinsicht. Dieser Song ist definitiv düsterer und elektronischer als die bisherigen Releases, hier tritt die dunkle Seite der Supererbin zum Vorschein. Neben Bällebaden, Yacht-Urlaub und einem glamourösen Auftritt bei der 70. Berlinale Lounge Night 2020 hat sie sich nämlich schon in so ungefähr jeder dunklen, kalten Ecke Berlins herumgetrieben und einige menschliche Abgründe erfahren.

„Ich selbst habe ziemlich spät reflektiert, wie asozial und egoistisch viele hier so vor sich hinleben. Viele Leute, gerade aus dem kreativen Sektor, kreisen nur um sich selbst. Daraus entstand auch der Titel meiner ersten Demo-EP „My Cold German Heart“. Besonders als Künstler*in sollte man immer wieder hinterfragen, ob man sich im Umgang mit anderen nicht gerade wie ein selbstmitleidiges Arschloch verhält.“, so Die Supererbin. „Das Video wurde bereits Anfang 2019 gedreht, da lag sogar echter Schnee. Es war wirklich saukalt und irgendwann auch fuckin’ dunkel. Aber eigentlich sollten wir froh sein, überhaupt noch einen Winter zu haben – wer weiß wie lange das noch der Fall ist!“

Die Supererbin steht für Weiblichkeit, glamourösen Trash und sehr viel Liebe. Ihre musikalische Handschrift ist geprägt von Electropop, Deutschpunk und Post-Hardcore der 2000er. So bewegen sich auch ihre musikalischen Vorbilder zwischen Falco, Alexisonfire und Robyn. Wenn sie nicht gerade mit Sektglas in der Hand auf ihrer pinken Luftmatratze durch das noch immer männlich dominierte Haifischbecken Musikbusiness schwimmt, steht sie mit goldenem Badeanzug und Space-Trousers hinter den Synthies. Ihren Sound beschreibt sie selbst als „Emo-Electro-Pop“ mit wahlweise deutschen und englischen Texten.

Die Supererbin trat erstmals 2018 in Erscheinung, als sie von den Grether-Schwestern (die deutschen Pop-Feministinnen überhaupt) aus dem Berghain Darkroom auf die Bühne der Berghain Kantine verfrachtet wurde. Sie absolvierte einige Auftritte, bei denen unter anderem auch Torsun Burkhardt (Egotronic) spielte. Mit ihm verstand sie sich so gut, dass sie gemeinsam den Song „Wie ein Mann“ schrieben, der von toxischer Männlichkeit handelt und auf dem aktuellen Egotronic-Album „Ihr seid doch auch nicht besser“ landete. Die Supererbin begleitet Egotronic außerdem auf ihrer Tour im März 2020 als Support-Act. 

Die Supererbin (Egotronic Support) – Live:
19.03.2020 – Regensburg, Alte Mälzerei
20.03.2020 – Wien, Das Werk
21.03.2020 – Dresden, Scheune