Rise Above

Rise Above

Dirty Projectors

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Der Brooklyner Musiker, David Longstreth, erinnert sich auf seinem neuen Album an seine Jugend und die Musik, die er damals gehört hat. Black Flags "Damaged" hat es ihm dabei besonders angetan, denn auf "Rise Above" wird der Klassiker Wort für Wort neu interpretiert.

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Straighte Punk Nummern sucht man allerdings vergebens. Was einem geboten wird, kann man gut und gerne unter dem Begriff "Free Music" oder auch einfach nur als völlig durchgeknallt bezeichnen. Daher fällt es auch schwer von einem Cover-Album zu sprechen.

Der musikalische Aufbau des Albums ist weitgehend improvisiert und es wirkt zunächst so, als hätte man etliche Instrumente die zur Verfügung standen in einen Topf geworfen und einmal kräftig umgerührt. Doch weit gefehlt: Der quasi zusammengebastelte Entwurf des Albums erschließt sich einem nach mehreren Durchläufen als zusammenhängendes Konstrukt. Die Melodien, die Tempiwechsel, die frei arrangierten Strukturen machen Sinn und auch Spass. Ein Highlight sind die verrückten, hochgepitchten Vocals, die gerne mal den ein oder anderen gewagten Oktavensprung wagen. Das klingt famos affektiert und ergibt einen schönen Kontrast zum zappeligen Rest.
Daniel Kinkartz / Tonspion.de

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