Settle

Disclosure - Settle

Redaktionswertung: 
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In England stürmen die Gebrüder Lawrence mit ihrem Debütalbum "Settle" an die Spitze der Charts. Hier liegt das Debüt ihrer Band Disclosure bislang bleischwer in den Regalen. Die Popszenen in Deutschland und England könnten unterschiedlicher nicht sein. 

Mit kaum 20 hat das englische Brüderpaar Disclosure mit seinem Debütalbum "Settle" die alten Hasen von Daft Punk in den britischen Charts eingeholt. Zuvor veröffentlichten sie einige Singles mit verschiedenen Gastsängern, die in den Clubs und den Charts des Königreichs bereits für Furore sorgten. Auch die Videos von Disclosure sind im Netz omnipräsent.

Nun ist das Debütalbum "Settle" da und enthält neben den tollen Singles "Latch", "White Noise", "You & Me" und "When A Fire Starts To Burn" einige eher konventionelle Tracks, die sich vor allem aus Einflüssen der 90er-Jahre Dance- und House-Music speisen, einer Zeit, die Guy (22) und Howard Lawrence (19) nicht selbst mit erlebten - wie vermutlich viele ihrer Fans.

Vielleicht ist "Settle" für den deutschen Markt schlichtweg zu kommerziell geraten, denn hier sind elektronischer Underground und Pop-Mainstream traditionell Lichtjahre voneinander entfernt, ganz im Gegensatz zum Mutterland des Pop, wo Clubmusik auch Pop sein darf und umgekehrt. In Deutschland aktuell an der Spitze der Album-Charts: Tim Bendzko, Sportfreunde Stiller und Beatrice Egli.  

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