Django Django

Django Django

Django Django

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Im Booklet des Debüt von Django Django ist eine ellenlange Liste mit Bands abgedruckt, denen die Schotten danken. Am Ende der 13 Songs ihres Debüts klingen Django Django aber nicht wie die Summe ihrer Einflüsse, sondern einzigartig aufregend und aufregend einzigartig.

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Vincent Neff, Jimmy Dixon, Tommy Grace und David Maclean: Es sind wieder einmal vier schottische Kunststudenten, die das Vereinigte Königreich elektrisieren. Dabei sind Django Django schwer zu packen. Songs wie das galoppierende „Love's Dart“ könnte man sich auch in einer modernen Version des Films ihres Namenspatron mit dem Sarg vorstellen. Doch Django Django sind eher die Antithese zum mürrischen Django und seiner blutig-brutalen Welt.

Django Django sind bunt. Manchmal auch albern wie in „Wor“ oder „Life's A Beach“, um dann wieder gemächlich durch den staubtrockenen Sand zu stapfen und über die „Skies Over Cairo“ zu staunen. Dabei wirken sie wie vier Cowboys, die zufällig im Körper von vier Kunststudenten gefangen sind: Kaschmir- statt Staubmantel, twanging guitars statt dem Mann mit der Mundharmonika, Kairo statt Santa Fe, aber immer unterwegs, die Frontier zu verschieben. Und dorthin, wo sie mit „Django Django“ gekommen sind, muss ihnen erst mal jemand folgen.

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