Nothing Was The Same

Nothing Was The Same

Drake

Redaktionswertung: 
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Drizzy Drake, die dritte. Auf „Nothing Was The Same“ erklärt Drake seinem „younger self“, wie er zu dem wurde, was er ist: Der Nachdenkliche unter all den Größenwahnsinnigen an der Spitze des Hip-Hop-Universums.

„Yolo“ war gestern, für 2013 und sein drittes Album hat Drake eine neue Rolle angenommen. „Nothing Was The Same“ hat etwas Filmisches, der Ton ist gedeckt und Drake erklärt uns seine „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Geschichte. Mit „Started From The Bottom“ hämmerte er jedem ein, dass man als ehemaliger Soap-Darsteller im Rap mehr kämpfen muss, als die Kollegen, die ins Pop-Fach gewechselt sind. Street Credibility? Fehlanzeige! Also umarmt Drake affirmativ, was im Rap normalerweise verpönt ist: Über die Verflossene jammern, croonen und singen, statt den harten Macker raus zu hängen.

Drake - Nothing was The Same (Albumstream)

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Nur schade, dass Drake musikalisch nicht mehr wagt. „Nothing Was The Same“ kommt auf allzu sanften Pfoten daher. „Too Much“, seine Zusammenarbeit mit Sampha, ist zwar eines der Highlights des Albums, aber nicht weit von seiner intensiven Zusammenarbeit mit The Weeknd entfernt. Am Ende bleibt von „Nothing Was The Same“ vor allem seine Larmoyanz. Andererseits ist Drakes genau damit so groß geworden wie seine Vorbilder Kanye West oder Jay-Z. Bleibt also alles gleich auf „Nothing Was The Same“.

Beim Free-Mp3 "From Time (DJ Q Edit)" handelt es sich um einen Edit, der den Song in einen UK-Garage-Track verwandelt und nicht exemplarisch für das Album ist.

Drake - Girls Love Beyoncé

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