Generation Hexed

Generation Hexed

Drums Of Death

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Corpsepaint und ein Logo, das direkt von Metallica geklaut ist, dazu der martialische Name. Im Leben von Colin Bailey alias Drums of Death scheint Metal eine große Rolle zu spielen. Trotzdem liefert er auf seinem Debütalbum „Generation Hexed“ ziemlich poppiges Futter für den Club.

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Ist es Schüchternheit, weshalb sich Colin Bailey sein Alias Drums Of Death herangezogen hat und sich hinter dicker Schminke im Gesicht versteckt? Ein bisschen wirkt sein Debütalbum „Generation Hexed“ so, als hätte hier einer jahrelang im Schlafzimmer an Tracks gebastelt und würde sie eher widerwillig mit der Öffentlichkeit teilen.

Angetrieben wird Bailey aber von einer großen Leidenschaft: Karaoke. Er ist kein begnadeter Sänger, singt aber in jeder Zeile und jedem Refrain mit soviel Enthusiasmus, als ginge es um sein Leben und nimmt dabei den Finger glücklich lächelnd gar nicht mehr vom Ravesignal. „Lonely Days“ drückt so ungeniert aufs Gaspedal, als hätte es die letzten 16 Jahre seit der Veröffentlichung von The Prodigys „Music For The Jilted Generation“ nie gegeben. Doch statt "Voodoo People" gibts bei Drums Of Death "Voodoo Lovers". Und so ist „Generation Hexed“ mit Hilfe oldschooliger Ernsthaftigkeit und lockerem „Anything Goes“ ein Album geworden, das einen glücklich lächelnd zurücklässt.

Drums of Death ist der Tonspion-Act des Monats November 2010.

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