Enter Metropolis

Enter Metropolis

Dúné

Redaktionswertung: 
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Es ist gerade mal runde zwei Jahre her, da machten diese sieben Teenager auf sich aufmerksam. Ein Horde wilder Dänen, die gekommen war, um sich die Hörner auf den Rockbühnen dieser Welt abzustoßen und die jungen Menschen auf der Tanzfläche schwindelig zu spielen. Mal hören, wo sie heute sind.

2007 haben Dúné mit ihrer Bloodlines-EP einen ersten Schritt aus ihrer dänischen Dorfidylle heraus gewagt. Dann folgte das mit Spannung erwartete Debüt "We Are In There, You Are Out There", mit dem sie hielten, was die EP versprach: Indieelectronicrock, der sich aus mehreren musikalischen Genres zusammensetzte, aber niemals wie eine beliebige Melange klang. Dafür wussten Dúné von Anfang an schon nur allzu gut, wohin ihre Reise gehen sollte.

Nun ist die Band erwachsen, hat im Proberaum eine volle Award-Vitrine stehen und kurzerhand das Heimatkaff Skive mit einem Umweg über Kopenhagen in Richtung Berlin verlassen. Und diesen Tapetenwechsel kann man sinngemäß und wortwörtlich auf dem Anfang August erscheinenden neuen Album hören. "Enter Metropolis" ist das Ergebnis eines Fluchtversuches und die Ankunft in einer Art vogelfreiem Indie, der dem Dancepop gleichermaßen wie dem Punkrock folgt und sich dort positioniert, wo er hingehört: auf die großen Livebühnen der Metropolen dieser Musikwelt, vor denen sich die jungen Menschen schwindelig tanzen.

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