Dylan Dunlap

Dylan Dunlap

Der Singer-Songwriter, Produzent und Multi-Instrumentalist aus Los Angeles kombiniert in seinen Songs ernste Themen mit poppigen Hochglanz-Produktionen. Diese Text-Musik-Schere nutzt Dylan Dunlap, um psychische Probleme zu entstigmatisieren.

Mit gerade einmal sechs Jahren fing Dylan damit an, über seine Gedanken und Gefühle zu singen. Um bei einem Talentwettbewerb in der Grundschule teilnehmen zu können, brachte er sich selbst das Klavierspielen bei. Mit elf Jahren kreierte er die ersten instrumentalen Kompositionen auf dem Computer, die er auf CD brannte, um sie am Schulhof zu verkaufen. Es folgte ein Studium am renommierten Berklee College of Music und Straßenmusik in seiner Heimatstadt Burbank. Trotz gelegentlicher Konflikte mit den Behörden konnte Dylan immer mehr ZuhörerInnen begeistern, die Menschenmengen wurden größer und der Musikkarriere stand nichts mehr im Weg.

Inspiriert von Coldplay und Mumford & Sons entwickelte Dunlap einen eigenen Stil, indem er seine Alternative-Eloquenz mit cineastisch ausproduzierten Instrumentierungen zu seinem einzigartigen Power-Pop kombiniert.

„Ich realisierte, dass ich auf Grund eines ungesunden familiären Umfelds, viel zu sagen habe”, erklärt Dylan. „Ich möchte über unangenehme Themen sprechen, aber lasse es so aufpoliert klingen, dass die HörerInnen denken es wäre ein ganz normaler Pop-Song, obwohl es eigentlich um ernste Angelegenheiten geht. Ich nutze die Musik, um mich weniger einsam zu fühlen und vielleicht klappt das auch bei den HörerInnen.”

Im Jahr 2018 veröffentlichte Dylan Dunlap seine erste Single „Microphones & Lights” und knapp ein Jahr später dann seine Debüt-EP Things I Can´t Explain. Darauf war auch der Song „If That´s Alright” zu hören, der sich mittlerweile als seine Breakout-Single herausstellte.

Es folgte seine erste UK-Tour und eine riesen Show gemeinsam mit OneRepublic. Im Stillen sammelte Dylan währenddessen über 20 Millionen Streams und unterzeichnete schließlich seinen Vertrag bei Nettwerk.

Neben seinen persönlichen Erfahrungen und den musikalischen Einflüssen lässt sich Dylan auch von seiner Obsession für Filme inspirieren und so zitiert er z.B. aus Lieblingsfilmen wie Whiplash und Baby Driver. Ein Song ist von Findet Nemo inspiriert und Dunlap sagt lachend: „Ich schäme mich nicht deswegen! Die Message des Filmes stößt bei mir auf offene Ohren: Lernen, jemanden gehen zu lassen und denjenigen trotzdem niemals aufzugeben.”

Seine neue EP wurde mit der ersten Single „Seriously” eingeläutet. Zum Song sagt Dylan: „Er handelt von mir und meinen Gedanken, die sich oft überschlagen. Es geht darum, sich selbst viel zu ernst zu nehmen. Durch die Dinge, die ich durchmachen musste konnte ich viel lernen und daran wachsen. Ich hoffe, dass ich meine ZuhörerInnen dazu anregen kann, dass sie auch darüber nachdenken, was sie so durchmachen.”

„Obwohl ich auch 100 schlechte Erinnerungen teilen könnte, singe ich über die eine gute Erinnerung”, erklärt er. „Nur weil jemand anderes ein schlechter Mensch war muss ich ja keiner sein. Ich möchte diese Botschaft wie ein Lauffeuer verbreiten: Wir sind nicht das, was wir haben. Wir sind nicht unsere Vergangenheit und wir sind nicht unsere Traumata. Die EP lebt von ihrem Gemeinschaftssinn.”

Dieser Gemeinschaftssinn spielt auch in Dylans Leben eine große Rolle. Er verbrachte unzählige Stunden damit, Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schaffen. Die National Alliance on Mental Alliance (NAMI) verlieh ihm für seine Arbeit den Fighting Stigma Rising Star Award und Dunlap unterstützt unter anderem Initiativen wie Global Citizen und Autism Rocks.

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Letzte Änderung: 08.09.2020