The Enemy Chorus

The Enemy Chorus

The Earlies

Redaktionswertung: 
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Schon seltsam, welche Geschichten Pop manchmal schreibt. Nehmen wir nur mal die der Earlies. Die Band aus Manchester traf ihren Sänger Brandon Carr erstmals zu den Aufnahmen des letzten Songs ihres Debüts "These Were The Earlies".

Bis dahin hatte der Texaner seine Gesangsspuren ganz in Ruhe zu Hause aufgenommen und dann nach Manchester geschickt. Kontakt hielt man per Telefon und übers Internet, bis Carr eines Tages vor dem Rest der Band stand: Zum Glück ist die Begegnung gut ausgegangen und man fand eine gemeinsame menschliche Basis, um die irritierend schöne Musik der Earlies weiter zu verfeinern. Inzwischen verbringt Sänger Carr auch schon mal ein paar Wochen am Stück in England, um ein neues Album aufzunehmen. "The Enemy Chorus" ist ein schillerndes Popalbum geworden. Die Band versucht sich an Zappa-artigen Arrangements; mit Bläsern, Percussion, Streichern, Orgel, Bass, Gitarren, Drums und Chorgesang wildern sie im selben Gehege wie die Flaming Lips oder die leider aufgelösten Mercury Rev. Wenn dann noch Sänger Brandon Carr "No love in your heart" beklagt oder "Please help me breath" bittet, entstehen darauf ganz große, fast magische Momente. Demnächst auch live in zehnköpfiger Besetzung: nicht verpassen! (fs)

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