The Valley To The Stars

The Valley To The Stars

El Perro Del Mar

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mit elfengleicher Stimme säuselt sich Sarah Assbring durch ihre Songs. Eigentlich dachte man, dass dieses Taktik nur ein Album lang funktioniert. Aber von ihr lässt man sich gerne bezirzen und eines Besseren belehren.

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Ihr Debüt lud schon zu der ein oder anderen Metapher ein. Bietet sich auch bei ihren neuen Stücken an: ein Album wie ein trunkener Sonntagnachmittag, Musik wie zittrige Knie bei der ersten großen Liebe oder der Soundtrack für die tieftraurige Melancholie beim bitteren Verlassenwerden. Oder: Noten wie eine getupfte Blumentapete.

El Perro Del Mar zeigen in par excellence wie wenig es bedarf, einen guten Song klingen zu lassen - vorausgesetzt man verfügt über das Händchen, über das die Schwedin zweifelsohne verfügt. So besticht der Titeltrack beispielsweise lediglich mit simplem Motiv und hinterlässt den Hörer trotzdem mit dem zufriedenen Gefühl, dass mehr gar nicht notwendig ist.
Zugebenermaßen möchte man das Album nicht ewig umarmen, dafür ist es zu konsequent in seiner reduzierten 60er-Jahre-Anmutung zwischen Pop-Chanson und Easy-Listening-Ballade. Aber für eine verführerische Liaison unwiderstehlich. Denn wer kann schon diesem Augenschlag bzw. dem hier verlinkten "How Did We Forget" widerstehen?
Jan Schimmang / tonspion.de

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