Either/Or

Either/Or

Elliott Smith

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

"Elliott Smith dead at 34", so lautete eine der traurigsten Musiknachrichten des Jahres 2003. Der Singer/Songwriter hat sich am 21.10.2003 mit einem Messer selbst getötet. Seine Songs werden unvergessen bleiben.

Die Review zu "Between the Bars" aus dem oscarnominierten Soundtrack von "Good Will Hunting" vom Juni 2002: Elliott Smith hat Gus Van Sants "Good Will Hunting" den perfekten Soundtrack verpasst. Der Geschichte und Figuren in den Vordergrund stellt, sich nicht aufdrängt, einen aber doch gefangennimmt, ohne dass man es merkt. Akustikgitarre und Stimme. Mehr braucht es oft nicht, um wirklich große Lieder wirklich groß zu interpretieren. Die Musik von Elliott Smith wedelt nie groß mit sich selbst herum, springt dir nicht ins Gesicht und trampelt nicht auf dir herum. Sie ist einfach da und du fragst dich irgendwann, wieso du an längst vergessene Niederlagen und Siege denkst. Woher die Erinnerung an die ganzen Gesichter kommt. Wo waren die alle bisher und wieso kommen sie ausgerechnet jetzt? Dann setzt du dich kurz hin/ machst eine kurze Pause/ fährst das Auto kurz an den Straßenrand und wunderst dich über die schlechte Sicht und die nassen Flecken in deinem Gesicht. (sc)

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