The Murder Set

The Murder Set

Emma McGlynn & The Monorails

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ohne ihre Lieder über Liebe wäre Emma McGlynn nicht die, die sie heute ist. Jedoch kehrt sie mit ihrem neuen Album nicht nur auf einer siebten Wolke schwebend und liebestrunkend zurück, sondern äußerst stilsicher und gereift.

Mit dem verflixten zweiten Album hat schon so manche Band seine liebsten Zuhörer vertrieben. Die Singer und Songwriterin Emma McGlynn hingegen fängt an, wo andere bereits aufgehört haben ihre Musik zu kneten und zu formen. Klang sie auf ihrem Debüt "Kamikaze Birdie" noch dominiert von typisch diffuser und schneller Ani Difranco Gesangstechnik, zeigt sie sich nun überraschend selbstsicher und gefestigt in Ausdruck ihrer Stimme und Klang der Melodie. Dass die Londonerin einen Stil gefunden hat, mit dem ihre Musik eigen klingt, verdankt sie sicherlich auch ihrer Band The Monorails, die sie bereits in der Vergangenheit mit dynamischem Gitarrensound begleitete, der nun ein wenig härter klingt als bisher und feinfühligem Klavierspiel. Der Titel "Murder Set" könnte vermuten lassen, dieses Album tauge dem Ziel es jemanden kaltblütig heimzahlen zu wollen. Und wenn schon, was spricht schon dagegen eine verlorene Liebe mit sich selbst und seiner Musik auszumachen? Doch so düster schaut es gar nicht aus. Das zum Download bereitgestellte Lied "Drunken Love" beweist, dass man sich nicht in verbitterte Melodien stürzen muss, sondern auf sehr viel Bewegung zwischen konzentriertem Rock und ruhiger Akustik gespannt sein darf. (sp)

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