Violet Cries

Violet Cries

Esben And The Witch

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Geisterhafte Soundscapes präsentieren Esben And The Witch aus Brighton auf ihrem Debütalbum. Die Schuhe fest im Blick wühlen sich Sängerin und Bassistin Rachel Davies und ihre beiden Mitstreiter durch die atmosphärisch-dichten Songs auf "Violet Cries"

 

Benannt nach einem dänischen Märchen, trafen sich die drei Mitglieder von Esben And The Witch 2008 zufällig. Nach einer ersten Gratis-EP im Netz, folgten Support-Shows für The xx, The Fiery Furnaces oder Deerhunter. Anfangs des Jahres gab es die erste 7", im Oktober folgte eine weitere Single, jetzt steht das Debüt "Violet Cries" auf Matador an.

Esben And The Witch selbst bezeichnen ihren Stil als "Nightmare Pop": Kalte Gitarren verbinden sich da mit schneidend klarem Gesang und bedrohlich dunkler Elektronik. Wie im Märchen blicken die Songs von Esben And The Witch in die dunklen Abgründe der menschlichen Existenz, nur dass man bei ihnen nicht den Eindruck hat, dass am Ende schon alles gut ausgehen wird. Das macht "Violet Cries" zu einem unheilvoll wabernden und trotzdem konzentrierten Album, dessen Klarheit in vielen Momenten an The xx erinnert. Nicht die schlechteste Referenz.

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