Eternalism

Eternalism

Evvol

Redaktionswertung: 
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Evvol tourten unter ihrem Alter Ego Kool Thing bereits mit Austra und Peaches. Nun erschien mit "Eternalism" ein Debütalbum, das auf Retroklängen ins Heute schwebt.

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Evvol - das sind die irische Sängerin Julie Chance und der australische Gitarrist Jon Dark, die ihre musikalische Basis jedoch in Berlin aufgeschlagen haben. Live werden sie zudem regelmäßig durch den französischen Drummer Valentin Plessy unterstützt.

So bunt gemixt die Band, so düster der Stil, den das Duo auf "Eternalism" verfolgt. Der lässt sich mit den Worten Dark Pop, elektronisch und Synthesizer wohl am besten beschreiben. Bereits das Intro des Openers "I see you (I am you)" mit seinem Mix aus OP-Tönen und Raumschiff lässt erkennen, wohin die weitere Reise des Albums geht. Diese vollzieht sich in einem eher gemäßigten Tempo: bis auf drei Songs, insbesondere das diskotaugliche "Four Steps From Home", zeigt keiner in Richtung Tanzfläche. Allerdings erwartet man das gar nicht.

Mit "Sirus A" und "Vega" schleichen sich dann sogar zwei kurze Instrumentalstrücke in ein mit neun Songs sowieso shon recht überschaubares Hörvergnügen ein. Das mag so mancher gerade deshalb als überflüssig halten, fügt sich aber wunderbar in die Struktur und Stimmung des Albums ein.

Die atmosphärischen Klanglandschaften, ein beinahe kirchenartiger Gesang von Chance sowie der gelegentliche Einsatz dramatischer E-Gitarren sorgen dabei nicht selten für einen übersinnlichen Touch. Der ist nicht zu überhören und dank Albumtitel und Cover auch nicht zu übersehen.

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