Hardcourage

Hardcourage

Falty DL

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Drew Lustman alias Falty DL hat die ständige Veränderung zum Prinzip erhoben. Spielte er auf dem letzten Album „You Stand Uncertain“ mit einer ätherischen Version von Garage, da taucht er auf „Hardcourage“ in die Tiefen von House ab. Dabei ist „Hardcourage“ zupackender, weniger flüchtig und vor allem Futter für Dancefloors geworden.

„Stay I'm Changed“ hat Drew Lustman den Opener seines dritten Albums programmatisch genannt. Denn der ist einer dieser Housetracks, die uns im letzten Jahr verrückt gemacht haben: Deepness kombiniert mit einer dubsteppigen Bassline. Trotzdem ist „Stay I'm Changed“ unverkennbar Falty DL, das Flüchtige kann Drew Lustman seinen Tracks auch dann nicht austreiben, wenn er einen Clubtrack produziert.

Noch etwas fällt im Vergleich zum Vorgänger auf: Außer Ed MacFarlane (Friendly Fires) treten auf „Hardcourage“ keine Stimmen auf. Lustman setzt sich selbst mehr in den Fokus und verzichtet zugunsten einer straighten Bassdrum auf zerbrechliche Songs, wie es „Gospel Of Opal“ vom letzten Album „You Stand Uncertain“ war. Als wäre Falty DL von seiner neu entdeckten Liebe zum House selbst überrascht, lässt er die Dinge unverkrampft laufen. Und liefert eins der ersten Highlights 2013, das so farbenfroh und abwechslungsreich wie sein fantastisches Artwork ist.

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