Felix Jaehn I Albumcover

Felix Jaehn - I

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Wer die letzten Jahre auch nur ein bisschen die Charts verfolgt hat, ist an ihm und seinen zahlreichen Hits sicher nicht vorbeigekommen. Jetzt veröffentlicht der deutsche DJ und Produzent Felix Jaehn sein Debütalbum mit dem kurzen und prägnanten Titel "I". 

Mit Songs wie "Hot2Touch", "Cheerleader" und "Ain't Nobody (Loves Me Better)" hat sich der gerade einmal 23 Jahre junge Musiker erfolgreich einen Dauerplatz in den Deutschen Charts gesichert und sogar international Erfolge gefeiert. Einfacher Elektro-Pop und Tropical-House gepaart mit klaren Vocals scheinen dabei sein nicht ganz so geheimes Erfolgsrezept zu sein. 

Felix Jaehns Debütalbum heißt nun also "I". Zu diesem "Ich" gehören wohl auch all seine Hits, denn sie sind auch wirklich alle auf dem 25 Song starken Album vertreten. Sogar der schwache EM-Song "Jeder für Jeden" zusammen mit Herbert Grönemeyer und der Song "Stimme" in Kooperation mit Mark Foster, sind dabei. Vor allem Letzteres ist an Einfachheit und Ideenlosigkeit kaum zu übertreffen. Die verwendeten Melodien und Harmonien wurden schon in jedem 0-8-15-Popsong verwendet, der Text ist simpel gehalten, sodass man auf jeden Fall mitsingen kann.

Natürlich sind auch ein paar neue Songs auf dem Album, auch von Jaehn selbst geschrieben. Doch welche das sind lässt sich beim bloßen Hören leider kaum feststellen, zu ähnlich und beliebig klingt das meiste. Insgesamt wirkt "I" dadurch vielmehr wie ein frühes Best-Of-Album als ein wirkliches Debüt.

Herausstechend sind zumindest noch ein paar Features, mit denen Jaehn aufwerten kann. Sängerinnen wie ALMA und Lxandra sind zu hören, was zumindest für ein wenig mehr Abwechslung sorgt. So fallen immerhin ein paar Songs aus dem typischen Schema-F der klassischen Chart-Musik heraus.

"Like A Riddle" punktet mit ein paar groovy Beats und Bläsern.  "Cool" wird dank Mark E. Bassy und Gucci Mane zu einem tatsächlich ganz coolen Song. Die guten Rap-Parts machen es zu dem vielleicht noch besten Song des ganzen Albums.

Und der Rest? Baut leider fast immer auf den gleichen Beats auf und man hat das Gefühl, alle Songs irgendwie schon einmal gehört zu haben. Wenn nicht von Felix Jaehn, dann von einem der vielen anderen DJs, die in die gleiche Elektro-Pop- Kerbe schlagen.

Unser Fazit deshalb: Für die Charts, treue Fans und alle, die bald nach Lloret de Mar fahren sicher genau das Richtige. Für alle, die auf etwas Neues gehofft hatten, leider enttäuschend.

Trackliste:

1. Cool – Felix Jaehn, Marc E. Bassy, Gucci Mane
2. Jennie – Felix Jaehn, R. City, Bori
3. Don’t Say Love – Felix Jaehn, Rothchild
4. Honolulu – Felix Jaehn, Matluck
5. Hot2Touch – Felix Jaehn, Hight, Alex Aiono
6. Like A Riddle – Felix Jaehn, Hearts & Colors, Adam Trigger
7. Better – Felix Jaehn, Clara Mae
8. On A Body Like You – Felix Jaehn, Rachel Salvit
9. Millionaire – Felix Jaehn, Tim Schou
10. Feel Good – Felix Jaehn, Mike Williams
11. Forever Young – Felix Jaehn, Lxandra
12. LOV – Felix Jaehn, Sondr, Andrew Jackson
13. Figure You Out – Felix Jaehn
14. Last Summer – Felix Jaehn, Troi Irons
15. Cut The Cord (Acoustic) – Felix Jaehn, Patrik Jean
16. Ain’t Nobody (Loves Me Better) – Felix Jaehn, Jasmine Thompson
17. Book Of Love – Felix Jaehn, Polina
18. Bonfire – Felix Jaehn, ALMA
19. I Do – Felix Jaehn
20. Eagle Eyes (Radio Edit) – Felix Jaehn, Lost Frequencies, Linying
21. Jeder für Jeden – Felix Jaehn, Herbert Grönemeyer
22. Stimme – EFF
23. Cloud 9 (Felix Jaehn Remix) – ADEN x OLSON, Felix Jaehn
24. Photograph (Felix Jaehn Remix) – Ed Sheeran
25. Cheerleader (Felix Jaehn Remix / Radio Edit) – OMI

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