Fever Ray – Plunge

Plunge

Fever Ray

Redaktionswertung: 
schlimm
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sehr gut

Acht Jahre nach dem selbstbetitelten Fever-Ray-Debütalbum hat Karin Dreijer Andersson jetzt ein Follow-up veröffentlicht. Ohne Ankündigung. Ohne Tamtam.

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Vorerst gibt es „Plunge“ nur digital, im Februar soll das Ganze dann auch physikalisch auf CD und Vinyl erschienen. Ein eigenwilliges VÖ-Konzept, doch eigenwillig passt zum Album. Plattform ist übrigens Rabid Records, das eigene Label der einstigen The-Knife-Stimme.

Auf „Plunge“ gibt es elektronischen Avantgarde-Sound der Extraklasse. Düster romantisch, unangepasst, experimentell, mysteriös und fast ein wenig chaotisch. Ständig dreht Andersson ab, wechselt die eben erst eingeschlagene Richtung – von Futurepop über Grime bis Electronica. So überrascht die Schwedin nicht nur mit der Veröffentlichung an sich, sondern auch musikalisch ein ums andere Mal.

Ein anspruchsvolles Album, das dem Zuhörer einiges abverlangt, ihn dafür aber reich beschenkt.

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