The Ayes Will Have It

The Ayes Will Have It

Finn.

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Erfolg schafft Leichtigkeit – nach den einstimmigen Lobeshymnen auf Finns Debütalbum hat der Hamburger scheinbar an Selbstvertrauen gewonnen. Sein neues Album klingt befreiter und schreit dennoch nicht in blindem Übermut.

Da wo Sigur Rós sich in epischer Schwerfälligkeit verheddern, setzt Patrick Zimmer alias Finn mit seinen sparsam geschichteten Songs an. Die getragene Stimmung der Melancholie ist zwar allgegenwärtig, auch ein Hang zu überschwänglichen, beinahe orchestralen Arrangements ist offensichtlich, doch insgesamt klingt Finn, als gäbe es keine Distanz zwischen ihm und uns. Das unmittelbare Direkte seiner Stimme, der Gitarre und des Synthesizers schaffen einen wieder erkennbaren Sound. Im Gegensatz zum Debüt, baut sich „The Ayes Will Have It“ homogener auf und setzt klarere Akzente. Finn hat seine Erfahrungen gesammelt und agiert nun von einem neuen Level aus. Die Melancholie hat sich versüßt, bedrückt nicht mehr, sondern macht Freude. Auch die elektronischen Spuren treten deutlicher hervor. Patrick Zimmer könnte zum neuen Helden des dahin schwebenden Popsongs werden. (jw)

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