Expose Yourself To Lower Education

Expose Yourself To Lower Education

Finn.

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Finn erobert bald die Welt. Das haben bereits nicht wenige Hörer seines Debütalbums „Expose Yourself ...“ behauptet. Selbst das Label Sunday Service (von den Machern der Hamburger Radiosendung) spricht von einem Intro und neun Welthits.

Aber es kann nicht die Welt sein, die uns tagtäglich umgibt. Denn wahrscheinlich würde Finn an der Hektik zerbrechen und seine milde Melancholie könnte zur Depression ausarten. Vielmehr erobert er demnächst vielleicht die kleinen Welten jener Menschen, die sich still durch das Leben mogeln, weder glücklich noch unglücklich sind und sich freuen, wenn die Abendsonne noch einmal durch ihr Dachfenster hineinlugt. Finn spielt unter der Lo-Fi-Kuscheldecke mit akustischer Gitarre und singt dabei leise vor sich hin. Doch nur bei Singer/Songwriter Romantik bleibt es nicht. Finn schafft den Zug zum großen elegischen Popsong, inklusive Synthiestreichern, wie sie bei manch anderem peinlich wären. Bei Finn bleibt es authentisch und sympathisch. Von Heldenkrönung sehen wir zwar noch ab, aber unsere Herzen hat er bereits. (jw)

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