The Nays Will Have It

The Nays Will Have It

Finn.

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Manchmal ist schon erstaunlich, welche Relevanz Remixe für einen Musiker haben können. In der Club-Kultur sind sie Standard, im Indie nicht selten. Doch Finn aus Hamburg scheint besonders interessiert an den Neu-Interpretationen zu sein.

Anders lässt sich die Masse und Vielfalt des neuen Remix-Albums „The Nays Will Have It“ nicht erklären. Schon zum ersten Album gab es eine eigene Remix-Platte, nach dem Zweitling „The Ayes Will Have It“ nun also wieder eine 12“ plus einer CD mit weiteren zwölf Stücken. Erstaunlich ist auch an welch verschiedene Adressen die Originale gingen. Nicht nur an Musiker mit einem elektronischen Background haben sich Finn angenommen, auch einige Bands, die seine Songs im weitesten Sinne coverten. Bis auf den Hamburger Krawall-Macher Plemo haben alle Remixer die melancholische Grundstimmung beibehalten. Das war es aber auch oft: viel wurde extra eingespielt, teilweise neu eingesungen. Viel Mühe dürfte in dieser Zusammenstellung stecken, die ganz nebenbei einmal mehr die Eigenständigkeit und Relevanz des Remixens hat. Natürlich müssen auch Namen genannt werden: u.a. waren Lawrence, Nuccini, Broken Spindles, Nitrada und Reyn an dieser „Aktion“ beteiligt, die eine tolle Indie-Electronica-Compilation hervor gebracht hat. (jw)

TONSPION Update

Hol dir den wöchentlichen Tonspion Newsletter in die Mailbox und gewinne tolle Preise!

Ähnliche Künstler