Psychopharmacology

Firewater - Psychopharmacology

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Als Optimisten kann man ihn nun wirklich nicht bezeichnen. Tod Ashley bringt seine sarkastischen Kurzgeschichten über Loser, Unfälle und Tod in knackigen Dreiminuten-Rocksongs unter.

"Psychopharmacology" ist das erste Album von Firewater, das es nicht nur als Import gibt, sondern dafür darf jetzt mal so richtig getrommelt werden - auch in Deutschland. Höhepunkt des düsteren Rockspektakels ist der Song "Black Box Recording" dessen skurril-rabenschwarzer Humor so manch zartbesaiteter Seele das Lachen im Halse stecken bleiben lässt. Musikalisch geht die Band aus New York nicht eben zimperlich zu Werke. Fast schon klassichen Indierock, immer schön geradeaus geprügelt, liefern Firewater auf ihrem inzwischen dritten Album ab. Live verspricht das eine ausgelassene Party zu werden, trotz Nervenkollaps, Verzweiflung und Tod. Und so muss es ja auch sein im Leben. Der ganz normale Wahnsinn halt. Im März auf Tour. (ur)

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