Spiegelschrift

Spiegelschrift

Fiva MC & DJ Radrum

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Kein Wedeln mit der Undergroundfahne, kein achsoironisches Spiel mit Klischees, bitte kein "Oha, eine Frau". Fiva MCs Debüt "Spiegelschrift" kommt ohne irgendeinen Bonus zurecht. Es will ein gutes Hiphop-Album sein. Und definitiv nicht weniger.

Sicher, die Verbindung von Politik und persönlichen Gedanken hatten wir schon. Den Beat haben wir auch schon mal gehört, irgendwie. Die Raps der Münchnerin werfen keinen um, lassen keine Münder offenstehen. Und jetzt kommt ein aber. Denn vielleicht lässt das Debüt von Fiva MC und Radrum Neues und Innovatives missen. Doch es ist allemal frisch. Dass hier zwei Leute sind, die machen, was ihnen Spaß macht, was sie können und worin sie sich wiederfinden - das hört man, das merkt man, das liest man in den Texten. Die beiden betreten keine neuen Pfade, aber laufen die alten mit unglaublicher Energie ab. Energie, die etablierte Acts vermissen lassen, wenn sie zurückgelehnt mit Klischees spielen und das angeblich ironisch meinen. Zaunpfahlironie gibt es hier nicht. Hier wird gemeint, was man sagt. Dankesehr. (sc)

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