fler conor ep

Conor EP

Fler

Redaktionswertung: 
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Mit der "Conor EP" liefert Fler einen kleinen Zwischensnack vor seinem nächsten Albumdrop. Das Spotlight liegt dabei weniger auf musikalischen Experimenten, sondern vielmehr auf seinem neuen Label-Signing.

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Das ging schnell: Keine zwei Wochen sind vergangen, seit Fler sein neues Release mit einem Instagram-Post lakonisch angekündigt hatte, da ist "Conor" auch schon online. Wir erinnern uns, die jüngsten Promophasen Marke Fler kamen selten ohne mehrmalige Titel-Switches und Skandal-Interviews aus. Umso erstaunlicher also, dass sich der Berliner dieses Mal vor allem auf seine Musik verlässt.

Mit drei Tracks gerade einmal knapp über Single-Länge gewährt der Maskulin-CEO seinen Fans auf "Conor" allerdings nur eine schmale musikalische Ration. Der Sound klingt vertraut: Hektisch zuckende HiHats und drückende Trap-Drums liefern den cineastischen Unterbau für Flers gewohnte Staccato-Flows. Berlin ist immer noch Berlin, Fler immer noch Außenseiter, die Chromfelgen glänzen - für diese textlichen News hätte es eigentlich keinen Release-Drop gebraucht.

Worum es eigentlich bei "Conor" geht, wird bei einem Blick auf die Featureliste klar. Vor Kurzem erst von Fler unter Vertrag genommen, steuert Neu-Signing Mosenu gleich auf zwei der drei Tracks ein paar Zeilen bei. Auch wenn der noch weitestgehend unbekannte Rapper nicht viel unternimmt, um eigene Akzente zu setzen, liegt das Spotlight vor allem auf ihm - offenbar möchte man ihn langsam mit der breiten Maskulin-Fanbase vertraut machen. Schenkt man dem bislang positiven Feedback auf die EP glauben, ist zumindest diese Mission gelungen.

Audio: Fler - "Freibad"

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