Antidotes

Antidotes

Foals

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

2008, das Jahr in dem Bands auch Erfolg haben können, wenn sie ihre Instrumente einwandfrei beherrschen. Mathrock nennen es die einen, "Mathletics" die Foals, deren rhythmisch vertrackter Indierock auf erstaunlich viele offene Ohren trifft.

Foals waren einer der Gewinner des Jubiläums Open-Air in Haldern. So präzise wie die fünf aus Oxford hat an diesem Wochenende wahrscheinlich keine Band gerockt. Jede rhythmische Kehrtwende, jedes der dürren Riffs saß punktgenau. Die Foals schafften es spielerisch, den ungewöhnlichen und kaum Fehler verzeihenden Sound ihres Albums "Antidotes" mit viel Energie auf die Bühne zu bringen.

Energie, das ist der Schlüssel zur Musik der Foals: Wie heftige Blitze zuckt sie durch Songs wie "Balloons", "Hummer" oder "Electric Bloom", und schlägt doch immer am dafür vorhergesehen Punkt ein. "Antidotes" ist im elektrischen Sinn des Wortes "spannend", Entspannung verweigert diese Platte fast konsequent, die Explosion der Verzerrer, die alles platt walzen und die aufgestaute Energie rauslassen könnte, bleibt aus. Und die Ponys auf dem Reiterhof. Konsequent!

Florian Schneider / Tonspion.de

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