Holy Fire

Foals

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mit ihren ersten beiden Alben haben Foals die Top Ten in ihrer Heimat UK geknackt. Für ihr drittes Album "Holy Fire" hat das Quintett aus Oxford die besten Momente von "Antidote" und "Total Life Forever" genommen und ein fulminates Feuerwerk gezündet.

Richtig erwachsen werden diese Fohlen wohl nie. "Holy Fire", das dritte Album der Foals, klingt unterm Strich ausgereifter. Die Raffinesse und sprudelnde Ideenvielfalt bewahrt sich das Quintett allerdings auch dieses Mal. Ja, agil und präzise rockten die Foals schon auf ihrem Debüt, so kräftig, wie auf "Holy Fire", kannte man die Indie- und Math-Rocker bis dato jedoch nicht.

Foals schlagen zwischen Komplexität und Rhythmik punktgenaue Haken, sparen sich überflüssige Hektik und Besinnlichkeit und zeigen mit einem Song wie "Inhaler", dass sie sich auch nicht vor kernigen Stoner-Riffs scheuen. "Holy Fire" sprüht vor Energie, und Foals grooven sich darauf ungeheuer lässig und leichtfüßig durch ihre verschachtelt-tanzbaren Songs. Scheuklappen kannten Sänger und Gitarrist Yannis Philippakis und seine Kollegen noch nie. Dieses Mal feuern Foals umso ungezwungener aus allen Rohren und sorgen mit "Holy Fire" für akute Großbrandgefahr.

Tourdaten:


18.03.2013    Hamburg, Markthalle

19.03.2013    Berlin, Astra

20.03.2013    Köln, Live Music Hall

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